Mindenstens 1 Punkt verloren... - Telekom Post-Sportverein Bielefeld e.V.

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Mindenstens 1 Punkt verloren...

H2

Am Sonntag ging es zum Lokalrevalen aus Minden. Durch das Hinspiel vorgewarnt erwarteten wir einen starken Gegner, der, wenn er erstmal richtig in Tritt gekommen ist, ordentlich Druck in Aufschlag und Angriff aufbauen kann. Durch das Fehlen von Pritscher Harald, der beruflich in Düsseldorf unterwegs war, und Pfaffi, der familiären Verpflichtungen nachkam, mussten wir uns für den Spielmacher etwas überlegen. So wurde Libero Arnim wieder zum Zuspieler umfunktioniert. Ergänzend wurden Lasse als Zuspieler und Levi erneut als Libero aus der 4. Herren nominiert, um die so entstandenen Lücken zu stopfen.

Der Start verlief dabei zunächst erfolgreich. Auf allen Positionen konnte fleißig durchgewechselt werden und alle Spieler fügten sich nahtlos ein, so dass beide Sätze knapp an uns gingen. Ehrlicherweise sei erwähnt, dass die Gastgeber ihren Teil dazu beitrugen, indem sie in Angriff und Aufschlag eine nicht unerhebliche Anzahl von Eigenfehlern aneinanderreihten. Dennoch zeigten wir uns auch kämpferisch und in guter Verfassung.

Die beiden folgenden Sätze hingegen zeigten wir uns von einer komplett anderen Seite. Minden schlug nun überragend auf, was unseren Annahmeriegel oftmals vor nahezu unlösbare Aufgaben stellte. Hinzu kam eine maximal als mäßig zu bezeichnende Quote in Angriff und Block und die Tatsache, dass den Hausherren nunmehr alles gelang. Die beiden Satzverluste zu -13 und -10 sprechen für sich. Zu keiner Zeit waren wir in der Lage, dem agilen Gegner Paroli zu bieten.

Im folgenden Tiebreak gelang es uns wieder besser, das kleine Einmaleins des Volleyballs abzurufen und den Satz bis zum 11:11 ausgeglichen zu gestalten. Letztendlich fehlte dann aber doch das nötige Quäntchen Glück oder durch die vorherigen Sätze das Selbstvertrauen, um mehr als einen Punkt aus Minden zu entführen.

Schaut man auf die Satzergebnisse (27:25, 26:24, 13:25, 10:25, 11:15) könnte man meinen, dass dieser eine erreichte Punkt das Maximum zu sein scheint, was wir hier erreichen konnten. Bedenkt man aber, dass wir insgesamt 3 Sätze durchaus in der Lage waren, vorzeigbaren Volleyball zu spielen, wäre hier ohne den unerklärlichen Leistungseinbruch sicherlich mehr möglich gewesen. So rutschen wir vorerst auf den 7 Tabellenrang ab und müssen in den verbleibenden 5 Spielen noch ein paar Punkte nach Hause bringen, um am Saisonende einen versöhnlichen Abschluss zu erreichen.

"Positiv hervorzuheben ist sicherlich Jungspund Lasse, der in seinem ersten Oberliga-Spiel und sehr schwierigen Bedingungen eine gute Leistung brachte." zeigte sich der als Co-Trainer mitgereiste Carsten Petersen zufrieden mit seinem Schützling.

Meldung vom 06.02.2018